StartseiteAktuellesTermineUnser VereinJugendFotos Logo Musikverein Meckenbeuren e.V.
 
 
FACEBOOKINSTAGRAMWEINFESTFRÜHJAHRSKONZERTNEWSPRESSE

SZ: Musiker glänzen mit erstaunlicher Variabilität

Beim Frühjahrskonzert der Musikkapelle Meckenbeuren fordert das Publikum gleich mehrere Zugaben. Von Peter Sterk


Mal schmissig, mal gefühlvoll: Die Musikkapelle Meckenbeuren verwöhnt ihr Publikum. Foto: Peter Sterk

Brochenzell - Frühling in der Humpishalle: Am Samstagabend hatte die Musikkapelle Meckenbeuren zu ihrem Frühjahrskonzert in die Brochenzeller Humpishalle eingeladen. Den Auftakt machte in der gut besuchten Halle die gemeinsame Jugendmusik „Brochenzell – Kehlen – Meckenbeuren-Musikschule“ unter Leitung von Johanne Clavet.

Zu Beginn das berühmte „I follow him“ und die von rhythmischen Elementen geprägte „Easy Pop Suite“. Bei „Y.M.C.A.“, einem der populärsten Tanzlieder unserer Zeit, folgte das Publikum zwar nicht der Aufforderung der Dirigentin zum Tanzen, belohnte die jungen Musiker aber mit reichlich Applaus. Das Ganze locker moderiert von Dominik Frei. Nach dem Dank Johanne Clavets an die Musiker und Lob für die viele Probenarbeit folgte als Zugabe „Gruß aus Kiel“.

Nachdem sich Andrea Smigoc für die tolle Zusammenarbeit mit Jungmusikern und den Jugendleitern bedankt hatte, kam die Reihe an die Musikkapelle Meckenbeuren.

Lena Leiprecht und Julia Weber führten durch das folgende Programm. Mit zunächst drei Stücken stellte die Musikkapelle ihr außerordentliches Können unter Beweis.

Zu Beginn erklangen „Salutations“ von Alfred Reed, das auf zwei kontrastierende Themen aufgebaut ist, zunächst ertönte eine Reihe von feierlichen Fanfarenthemen und dann folgte ein langer, melodischer Satz, der ab und zu von Fanfaren unterbrochen wurde.

Danach war die „First Suite in Eb“ von Gustav Holst zu hören. Das Stück, das im Jahre 1909 entstand, hatte aufgrund seiner Besetzung und Instrumentierung Vorbildcharakter für zahlreiche Bläserkomponisten.

Als drittes folgte „Nostradamus“ von Otto M. Schwarz. Wer kennt nicht den wohl größten Wahrsager der Geschichte, dessen Prophezeiungen auch heute noch für Aufsehen sorgen. Otto M. Schwarz, der neben zahlreichen Veröffentlichungen für Blasorchester auch durch Filmmusiken bekannt wurde, beschreibt darin in musikalischen Bildern das Leben und die Prophezeiungen des Nostradamus: Pest, Liebe, Krieg und das Ende der Welt, aber auch die Rettung der Menschheit.

Nach der Pause bekamen die Zuhörer „Cabo Verde“ von Markus Götz serviert, einem der erfolgreichsten Blasmusikkomponisten Deutschlands. Eine Reise auf die Kapverdischen Inseln inspirierte ihn zu diesem vierteiligen Werk: „Inseln im Wind – Die Eroberung – Das traurige Lied – Das Fest des Lebens.“ Sinneseindrücke und Impressionen afrikanischer und portugiesischer Natur, von Armut und Sklaverei bis hin zu purer Lebensfreude. Im Anschluss „Sing, sing, sing“, arrangiert von Naohiro Iwai. Ein Swing-Klassiker aus New Orleans, 1937 für das Benny Goodman-Orchester geschrieben. Als letztes Stück im Programm „Disney Fantasy“, ebenfalls arrangiert von Naohiro Iwai. Verschiedene Melodien aus der Welt der Disney-Figuren, die in die eigene Kindheit entführen. Aufgrund des lang anhaltenden Beifalls gab es gleich mehrere Zugaben.

Erschienen: Schwäbische Zeitung Ausgabe Tettnang 25.03.2013


25.03.2013 11:27 Alter: 7 Jahr/e

© Musikverein Meckenbeuren