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SZ: Potz Blitz – der Gastgeber lässt es krachen

Abschlussabend des 53. Weinfestes wartet mit Showprogramm und Feuerwerk auf. Von Roland Weiß


Wolfgang Barth auf der „Autobahn“ – nur einer der Hits, mit denen die gastgebende Meckenbeurer Musikkapelle (im Hintergrund Dirigent Matthias Walser) dem Publikum am Abschlussabend im Festzelt am Sportplatz einheizte. SZ-Fotos: Roland Weiss

Meckenbeuren – Der Festausklang mit Blitz und Donner wird häufig beschrieben, für das 53. Weinfest ist er am Montagabend im buchstäblichen Sinn wahr geworden. Nach Absprache mit dem Wetterdienst am Flughafen Friedrichshafen wurde das Feuerwerk auf 21.30 Uhr vorgezogen – und traf gegen Ende doch mit dem schweren Gewitter zusammen, auf dessen Abkühlung sich die Hitzegeplagten ebenso freuten wie die Musikfreunde auf die „große Show“, die die einheimische Musikkapelle traditionell in den letzten Stunden des viertägigen Festes bietet.

Gewohnt originell vor gewohnt dicht gedrängtem Publikum – so die Kurzversion. Hinter der steckt freilich jedes Mal ein enormer Aufwand – sei es, aktuelle Hits einzuüben, die Gesangssolisten einzubinden beziehungsweise zur Geltung zu bringen und passende Kostüme zu finden. Alles drei ist der Meckenbeurer Kapelle unter Leitung von Matthias Walser einmal mehr gelungen, in dem proppevollen Zelt herrschte denn auch prächtige Stimmung.
Durchs rund einstündige Showprogramm geleiteten Julia Weber und Karl-Heinz Smigoc, die mit Michael Jung gleich einen vielseitigen „Routinier“ ankündigen konnten. Mit „Ohne dich“ von der Münchner Freiheit hatte er den Zündfunken ans Publikum gesandt, der sich bei Lady Gagas „Pokerface“ (Conny Smigoc, unterstützt von Jennifer Vettermann und Julia Weber) und dem Trompeten-Solo von Johannes Sauter („Einsamer Hirte“ nach James Last) gleich in frenetischem Applaus und der ersten Zugabe entzündete.
Die Steigerung gelang dann Wolfgang Barth – lockte er doch die ersten Besucher zum Mitklatschen auf die Bänke und Tische. „Autobahn“ und „Vo Mellau bis ge Schoppernou“ gab er zum Besten. Die Stimmung hoch hielt das kapelleneigene Tanz-Quintett mit Christina und Julia Gindele, Meike Kocher, Franziska Nusser und Kathrin Weber: Michael Jacksons „Beat it“ bekam auch dank ihrer Leuchtkostüme einen neuen Glanz.

Erst „Nossa nossa“, dann „Tage wie diese“ von den „Toten Hosen“ – damit fuhren die „drei jungen Tenöre“ natürlich die volle Ernte ein. Jörg Baumann, Michael Jung und Markus Sauter zeichneten hier verantwortlich, unterstützt von den Percussionisten Martin Barth und Dominik Elle sowie Posaunist Severin Straub legten sie den Grundstein für das große Finale, das zu „Servus pfia Gott und auf Wiedersehen“ noch einmal alle Künstler auf die Bühne rief.
Finale ja, Abschied nein – schließlich folgte übergangslos schmissige Blasmusik der Walser-Truppe. Mit „Auf der Vogelwiese ging der Franz“ ging es auf Mitternacht zu an einem Montag, der mit Feierabendhock, Bürgertreffen und mehreren Feuerwerken reichlich Abwechslung geboten hatte.
Und das Fazit? „Ein richtig gutes Weinfest mit unglaublich vielen Leuten“, so bringt es Andrea Smigoc auf den Punkt. Als Vorsitzende für Öffentlichkeitsarbeit zeigte sie sich für den Musikverein „rundum zufrieden“, beflügelt vom durchgängig großen Besucherinteresse (samt ausverkauftem Samstag) und davon, dass es keinerlei Vorkommnisse gab. Dass gestern auch der Abbau zügig vonstatten ging, passt ins positive Bild...

Weitere Fotos vom Showprogramm am Montagabend gibt es zu sehen unter www.schwaebische.de/fotos


Erschienen: Schwäbische Zeitung Ausgabe Tettnang 22.8.2012


22.08.2012 07:38 Alter: 7 Jahr/e

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