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SK: Brodelnde Stimmung im Festzelt

Bessere Bedingungen hätten sich die Mitglieder des Musikvereins Meckenbeuren für ihr traditionelles Weinfest nicht wünschen können. Bei hochsommerlichen Temperaturen strömten Hunderte Besucher das ganze Wochenende über in das große Festzelt auf dem Sportgelände des TSV Meckenbeuren.


Diese herzige Polonaise führte mitten durch das Festzelt beim Weinfest des Musikvereins Meckenbeuren. Bild: Kerstin Schwier (Südkurier)

Zum 53. Mal hatte der Musikverein zu seinem beliebten Rebenfest eingeladen und es ist noch nicht Schluss! Heute Abend steigt das Finale ab 17 Uhr mit dem Feierabendhock und anschließendem Feuerwerk.

Mit einem spannenden Wettkampf war das Fest am Freitagabend gestartet. Beim großen Blasmusikwettbewerb traten die Musikkapellen aus Brochenzell (Dirigent Heinrich Haas), Kehlen (Wolfgang Schuler) und Ettenkirch (Christian Hepp) gegeneinander an. Mittels eines Phonometers wurde der Applaus des Publikums nach jedem Auftritt einer Kapelle gemessen und am Ende wurden noch einmal alle drei Musikvereine nacheinander aufgerufen und mussten beklatscht werden. Obwohl Brochenzell lange als Favorit galt, konnte sich Ettenkirch dank des ohrenbetäubenden Gejohles seiner Fangemeinde schließlich durchsetzen. „Eigentlich sind wir noch in der Sommerpause“, hatte Dirigent Christian Hepp noch am Anfang erklärt. Doch davon war nichts zu spüren. Zu vorgerückter Stunde legten die Musiker aus Ettenkirch gleich richtig stürmisch los. Zu den Klängen von „Rocky“ marschierten zwei als Boxer verkleidete Musiker auf die Bühne und ernteten viele Lacher für ihr fleischfarbenes Muskelpaketkostüm. Überhaupt hatten sich alle drei Kapellen originelle Ideen einfallen lassen, um die Gäste zu unterhalten und zum Mitsingen und Mitklatschen zu animieren. Der Musikverein Brochenzell, dem das Los den undankbaren ersten Startplatz zugeteilt hatte, begeisterte mit seinen witzigen Tanzeinlagen. So hielt es die Festbesucher nicht mehr auf ihren Plätzen, als vier Brochenzeller Cowboys zu „Sexbomb“ eine rasante Stripshow hinlegten, mit der sie ihre Herzensdame, Cowgirl Annabel, beeindrucken wollten.

Auch bei Hubert von Goiserns „Aber brenna tuats guat“, dargeboten von Dirigent Heinrich Haas, sangen die Massen enthusiastisch mit. Neben jeder Menge Polkas und Märschen beeindruckten die Kapellen auch immer wieder mit stimmgewaltigen Soloauftritten. So überzeugte etwa Carolin Riedel von der Musikkapelle Kehlen mit ihrer Interpretation von Caro Emeralds „A night like this“.

Erschienen: Südkurier 20.8.2012


20.08.2012 11:25 Alter: 7 Jahr/e

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