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SZ: Beim Weinfest stehen die Besucher auf Tischen und Bänken

Musikanten aus Ettenkirch entscheiden den Blasmusikwettbewerb knapp vor den Kameraden aus Brochenzell und Kehlen. Von Christine Ehmann


Auch die nackten, gut trainierten Oberkörper der Tänzer aus Brochenzell ernten beim Meckenbeurer Weinfest Riesenapplaus.

Super Stimmung und tolle Showeinlagen gibt's beim Blasmusikwettbewerb. Fotos: Christine Ehmann

Meckenbeuren - Drei Tage lang super Show und beste Unterhaltung hat der Musikverein Meckenbeuren am Wochenende beim 53. Weinfest geboten. „Volles Zelt, tolle Stimmung und die Weinlaube wie auch die Bar sind ebenfalls gut gefüllt“, freute sich Musikvereinsvorsitzende Andrea Smigoc bereits am Freitag. Die Mitglieder vom Musikverein Meckenbeuren hatten wieder alle Hände voll zu tun und sorgten für eine perfekte Bewirtung tausender Gäste im Festzelt und auf dem Festplatz.
Zum großen Blasmusikwettbewerb traten die Musikkapellen aus Brochenzell, Kehlen und Ettenkirch an. Den Auftakt machten die Brochenzeller Musikanten unter Leitung von Heinrich Haas und der „Laubener Schnellpolka“. „Gut 450 Jahre Blasmusik sind heute hier versammelt“, sagte Brochenzells Moderator Josef Locher stolz mit Blick auf viele langjährige Mitglieder und Musikanten. Zahlreiche Solisten wie Patrick Michalski mit seinem Tenorsaxofon und dem „Yakety Sax“, Tobias Schrade mit der Posaune oder Dirigent Heinrich Haas selbst mit dem Akkordeon begeisterten ebenso wie „Brochenzells Herzensbrecher“ Adrian Feirer und David Paul. Auch die nackten, gut trainierten Oberkörper der Tänzer ernteten Riesenapplaus. „Was für ein zünftiger Auftakt“, dankte Andrea Smigoc den Brochenzellern, die die Bühne schließlich frei machten für die Musikkapelle Kehlen unter Leitung von Wolfgang Schuler.

Höchster Musikgenuss

„Weiter geht es mit wunderschöner Blasmusik“, kündigte Moderator Peter Probst an, doch auch mit modernen Rhythmen und Big Band Sound wurde das Publikum bestens unterhalten. Joachim Natter und Adrian Amann mit Bariton und Tenorhorn sorgten wie viele weitere Solisten für Musikgenuss auf höchstem Niveau. Mit seinem Alphorn begeisterte Joachim Natter ein weiteres Mal, ebenso die Gesangskünste von Carolin Riedel und Günter Probst mit „Leb wohl Jasmin“ und Frank Sinatras Ballade „My Way“, gesungen von Walter Amann.
Die Musikanten aus Ettenkirch mit Dirigent Christian Hepp zierten den Schluss. Johanna Reiter moderierte den Wettstreit, bei dem die Musikanten als Solisten und Showkünstler überzeugten. Ob beim „Maxglaner Zigeunermarsch“ oder bei „Edelweiß“, gesungen von Philip Stotz und Benedikt Wieland, die Zuhörer standen auf Bänken und Tischen und sangen mit. Ebenso bei der Tanzeinlage von Patricia Graf und ihren Begleitern Lothar Marschall und Tobias Wederich zu „Can’t take my eyes off you“. Als sich die Musikanten unters Publikum mischten, war die Stimmung nicht mehr zu toppen. Die Musikanten aus Ettenkirch konnten den Blasmusikwettbewerb schließlich knapp vor den Kameraden aus Brochenzell und Kehlen für sich entscheiden. Beim grandiosen Schluss und Auftritt aller Musikanten zog die Polonaise durchs Festzelt und die Musikanten wie Gäste feierten weiter bis spät in die Nacht.


Am Samstag hieß es dann „Achtung, Partygefahr“, als die Band „Alpen-Mafia“ dem vorwiegend jungen Publikum bei der „Dirndl & Lederhosenparty“ kräftig einheizte und für Stimmung und gute Laune im vollen Festzelt sorgte. Der Sonntag gehörte vor allem den Familien. Im Anschluss an den Zeltgottesdienst spielten die InnWälder Musikanten zum Frühschoppen auf, bevor das Jugendblasorchester unter Leitung von Jörg Scheide für Unterhaltung sorgte. Mit der Halli-Galli-Gamsbart-Party und dem „Original Gamsbart Trio“ fand am Sonntagabend das Wochenende schließlich seinen geselligen Ausklang.

Heute geht es weiter beim Weinfest, um 17 Uhr startet das Finale mit Feierabendhock, traditionellem Bürgertreffen und Feuerwerk.

 Erschienen Schwäbische Zeitung Ausgabe Tettnang 20.08.2012


20.08.2012 08:09 Alter: 7 Jahr/e

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